Wer der Gartenleidenschaft verfiel,

ist noch nie geheilt worden.

Karl Foerster, deutscher Gärtner, Staudenzüchter, Schriftsteller und Philosoph

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) ist eine in Ostasien heimische Bockkäferart, die durch billiges Verpackungsholz (z.B. von asiatischen Natursteinen) und eingeführte Bonsai nach Europa eingeschleppt wurde.

 

In der Schweiz sind Vorkommen im Kanton Freiburg (2011), Kanton Thurgau (2011), Stadt Winterthur (Juli 2012), Innerschweiz und in der Nähe von Basel beim Hafen Weil am Rhein (August 2012) bekannt.
Der Asiatische Laubholzbockkäfer befällt bei uns im Gegensatz zu seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet verschiedenste Laubholzarten - auch gesunde Bäume. Wegen dieses unspezifischen Frasses ist der Käfer bei uns ein echtes Problem. Nicht umsonst wird er weltweit zu den hundert schädlichsten invasiven Neobiota gezählt (Global Invasive Species Database).

 

Laubholzbockkäfer      Laubholzbockkäfer Ausbohrlöcher 
Asiatischer Laubholzbockkäfer (ALB) Ausbohrlöcher bei Bergahorn


Das Weibchen legt bis zu dreissig Eier und legt die Eier in Ritzen - meist in Astgabeln - ab. Die Larven fressen dann ein bis drei Zentimeter dicken Gang in das Holz. Nach dem Puppenstadium erfolgt der Reifungsfrass.
Die betroffenen Bäume sterben in den meisten Fällen ab.
Ein Befall ist meldepflichtig! Die befallenden Bäume müssen inkl. Wurzelstrünken gerodet und das Holz vor Ort gehäckselt werden.

pdfInfo-Flyer vom Bafu

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